Saza-e Montag, 13.11.2006, 09:03 Uhr
Freitag Abend sind Kayo, Judith, Wolfram und ich mal wieder um die Häuser gezogen.

Zunächst haben Kayo, Wolfram und ich zusammen mit ein paar anderen Labormitgliedern gekocht (oder kochen lassen):



Der Name des Gastgebers (zweiter von rechts) ist mir leider entfallen.

Es gab eine Art japanischen Eintopf, sehr lecker:




Die Enge in japanischen Behausungen treibt lustige Blüten:



(Eine Toilette mit integriertem Waschbecken, wobei das Waschwasser den Wasserkasten auffüllt. Das macht nicht nur ein extra Waschbecken überflüssig, sondern spart auch noch Wasser!)

Gegen 22 Uhr haben wir drei uns dann von den anderen verabschiedet und sind in die Innenstadt nach Umeda gefahren, um uns mit Judith zu treffen und das "Saza-e" zu besuchen.
Kayo war noch nie in Ihrem Leben in einem japanischen Club/Disko, daher wollten wir das mal mit Ihr machen.

Judith hatte in einer englischen Zeitschrift über Osaka von diesem Saza-e gelesen, und dass dort am Freitag Progressive House Musik aufgelegt wird, von niemand geringerem als DJ Timo Maas.
Ich habe noch nie von Ihm gehört, aber angeblich soll er einer der besten 10 DJs der Welt sein. Jedenfalls ist er ein Deutscher und grade auf Japan-Tournee.

Eintritt war 20 Euro.

Bei den Schließfächern:



Ein der Bars von oben:



Insgesamt hat der Laden 3 Stockwerke, im obersten gibt es eine "Chill-Out-Area" mit Swimming-Pool:



Ein japanischer DJ (mit dem gleichen Notebook wie ich.)



Kayo und ich schwingen das Tanzbein: (Judith im Hintergrund)


(Da war es noch relativ leer auf der Tanzfläche)

Leicht bekleidete Vortänzerinnen gab es auch:



Der VJ (Video Jockey):



Als dann endlich Timo Maas hinterm DJ-Tresen auftauchte, wurde die Musik noch besser und die Tanzfläche voll:


(ER steht ganz rechts oben im Bild, ich habe es an dem Abend leider vergessen ein gutes Foto von ihm zu machen.)


Ein Teil der zappelnden Menge von oben (aus dem zweiten Stockwerk):



Judith im Getümmel:




Fazit: Der Laden war sehr schick von innen, die Musik war gut und die Stimmung ebenso.

Allerdings:
- der Laden scheint ein Magnet für alle Nicht-Japaner in Osaka zu sein, jedenfalls war der Ausländeranteil sehr hoch.

- wollte man sich an einem der Tische niederlassen, so kostet allein das Hinsetzen 1000 Yen extra (dennoch waren alle reserviert).

- all zu enger Körperkontakt auf der Tanzfläche wurde von dem omnipräsenten Security-Personal konsequent unterbunden.

- das Ende war sehr abrupt: Um 3 Uhr Nachts war Schluss! Timo Maas gab noch ein, zwei Zugaben, dann war es für das Security-Personal aber höchste Eisenbahn die Gäste möglichst schnell zu verscheuchen.


Da die ersten Bahnen nach Hause erst ab 6 Uhr fahren, sind wir die restlichen Stunden dann noch in einer Karaoke-Bar abgestiegen...
Party